Sondermeldung!!!
Aus technischen Gründen kann das Museum nach der Winterpause erst zum
2. April
für die neue Saison geöffnet werden.
Außer an Feiertagen ist das Freilichtmuseum in Zukunft nur von Mittwoch bis Sonntag für Besucher geöffnet.
Das Freilichtmuseum Königspfalz Tilleda und die Veranstaltungen des Jahres 2025
In Tilleda befand sich eine der im Früh- und Hochmittelalter (8.-13. Jh.) zeitweise als Residenz der Kaiser und Könige genutzten Anlagen, die als Pfalz bezeichnet werden.
Als bisher einziger, vollständig ausgegrabener Platz dieser Art gilt Tilleda über Deutschlands Grenzen hinaus als das Musterbeispiel einer derartigen Herrscherresidenz.
Aus diesem Grunde wurden am Originalstandort Teile der Repräsentationsgebäude, Wehranlagen, Wohnhäuser, Werkstätten und technische Einrichtungen rekonstruiert.
Kleine Präsentationen in den Ausstellungshäusern zu verschiedenen Themenkomplexen runden das Bild ab. Natürlich kann man in dem Erlebnismuseum auch aktiv werden und manches selbst ausprobieren oder sich erläutern lassen (. s. Rubrik "Angebote").
33: Eingang und Museumskasse
36: Behinderten- und Betriebszufahrt
In der Vorburg finden sie:
1 u. 3: | Umfassungsmauer mit 30 m langem Zangentor und begehbarem Turm | |
5 | WC | |
6 | Ausstellungshaus „Kaiser und Könige – Die Herren der Pfalz“ | |
7 | Ausstellungshaus „Wirtschaftliche Grundlagen der Pfalz“ | |
8 u. 9: | Bereich „Bautechnik“ mit mittelalterlichem Mörtelmischer | |
10 | Schmiede | |
11 u. 12: | Bereich „Wehrtechnik“ mit Belagerungsturm und Rammbock | |
13 | Grubenhaus als Drechslerwerkstatt, daneben ein mittelalterlicher Garten | |
14 | Backofen | |
15 | Wohnhaus des 11. Jahrhunderts | |
28 |
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29 | Ausstellungshaus „Alltagsleben“ | |
30 | Ausstellungshaus „Kaiseraufenthalt“ | |
32 | Ausstellungshaus „Baugeschichte" | |
Seit dem 1.1.2025 ist der bisherige Museumsleiter Michael Dapper im Ruhestand und nicht mehr für die Pfalz zuständig. Damit ist die Rufnummer 015758350154 sowie die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! nicht mehr relevant.
Ich bedanke mich bei allen Mitarbeitern, ehrenamtlichen Helfern, Lagergruppen und Veranstaltungsteilnehmern für die schönen Erlebnisse und eine höchst spannende Zeit. Interessenten für meine Nachfolge wenden sich bitte an die Stadt Kelbra als Träger des Museums.
Michael Dapper
Programm 2025
Jahresthema: Das Bauernjahr
2. April
Wiedereröffnung mit einer Bildpräsentation zu Bauern in der Grundherrschaft der Königspfalz und ihrem Jahreslauf.
- April (Ostersonntag)
Lämmertanz und Schafschur – beides prägte diese Zeit des Jahres. Unter dem Motto bietet das Freilichtmuseum Mitmachaktionen. Lämmer sollen geformt und gebacken oder mit flauschiger, geschorener Wolle gebastelt werden; ein Pfeilschuss ins Auge des Schafs wird zudem prämiert.
- Mai, Do
Jagd – des Herren Lust, des Bauern Last. Hirsch und Reh jagte man mit Pfeil und Bogen; Fasane mit Falken; Singvögel mit Netzen. Doch nicht jedem wurde dies gleichermaßen erlaubt – es war Nahrungsbeschaffung je nach Stand. Heute jedoch kann sich jedermann in unserem Museum in der Jagdkunst erproben.
- Mai, Do (Männertag)
Münze – Geld regiert die Welt. Dieses neue Zahlungsmittel löste im Hochmittelalter die alte Naturalwirtschaft ab. Zehnt, Zins und Abgabe wurden nun damit beglichen. Die Zunahme solcher „Steuern“ bedrückte gerade den 3. Stand, die Bauern. Wie das Geld damals aussah, kann man am Prägestock im Museum ansehen und sich auch selbst eine Münze schlagen.
21./22. Juni
Mittelalterliches Lager mit Handwerkern, Händlern und Kampfeinheiten.
- Juni – 4. Juli
Ferien-Aktionswoche. Das Museumsteam bietet Kurzweil mit Buddeln nach kleinen Schätzen, mit Bogenschießen und tollen Spielen. So kann auch ein Test gemacht werden, ob man etwa zur Bauernmagd oder einem Bauernknecht taugt – mit Zertifikat.
- August
Schwarzpulverkanoniere aus ganz Deutschland treffen sich im Freilichtmuseum zum Böllern. Geschütze des Mittelalters bis ins 19. Jh. in Aktion, Lagerleben Gastronomie, Musik, Feuerwerk
- September
Wer den Hut auf hat. Die Kopfbedeckung war im Mittelalter ein Standessymbol. Einen Strohhut trug der Bauermeister, den Filzhut der Meier, den Pfauenhut der Adelige etc. Direkt mit den Fingern begreifbar, entsteht in der Filzwerkstatt so ein Hut.
- Oktober (Tag d. dt. Einheit)
Dreschen und Mahlen - Tätigkeiten der Bauern im Herbst und Winter. Im Museum wird die Dreifelderwirtschaft begreifbar. Nach dem Dreschen wurde das Getreide in der Handmühle zu Mehl gemahlen. Jeder kann hier Hand anlegen.
Änderungen aus organisatorischen und personellen Gründen vorbehalten!